SSV Esslingen durchbricht den Remis-Fluch und entführt beide Punkte aus der Hauptstadt

Am Samstag, den 19.01.2019 mussten die Wasserballer der SG Neukölln zuhause gegen den aktuellen Tabellenvierten, den SSV Esslingen antreten. Für die Neuköllner gab es zuletzt nichts Zählbares zu verbuchen, so dass sie mit 2:14 Punkten und Platz 7 in dieses Spiel gingen, nur einem Punkt vor Schlusslicht und Gruppenaufsteiger Duisburg 98. Wollte man weiterhin auch nur davon träumen dürfen, nach Abschluss der Hauptrunde den neuralgischen sechsten Platz innezuhaben, der die Teilnahme an der Zwischenrunde verhindert, musste zwingend ein Sieg her. Leider kam es anders.

Die Gäste vom Neckar dominierten das Spiel von Beginn an und legten einen souveränen 8:3 Start-Ziel-Sieg hin (2:1/3:0/1:0/2:2). Die Gästecenter Sopiadis und Bozic hatte man, anders als im Hinspiel, gut im Griff, aber der Rückraum der Gäste zeigte sich treffsicher. Allen voran Routinier Heiko Nossek, der drei Treffer erzielen konnte. Die Männer vom Trainer-Duo Schertwitis/Chiru spielten gut nach vorn und erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten und Überzahlsituationen. Leider gelangen ihnen aus neun „Mann-mehr-Situationen“ lediglich zwei Tore. Die Esslinger waren deutlich effizienter und verwandelten vier ihrer fünf Möglichkeiten.

Für die Neuköllner ist es nun nur noch rechnerisch möglich, den sechsten Platz zu erreichen. Um daran zu glauben muss man aber schon ein ausgesprochener Optimist sein. Aus den verbleibenden fünf Spielen gegen Hannover, Spandau, Potsdam, Plauen und Duisburg 98 kann man zwar theoretisch noch sechs Punkte gewinnen, dann dürfte der aktuell Sechstplatzierte SVV Plauen aus seinen verbleibenden sechs Spielen aber keinen Punkt mehr holen.

Weiter geht es für die Männer der SGN nun erst einmal am kommenden Samstag im Pokal-Achtelfinale zum B-Gruppen-Zweitplatzierten, dem SV Ludwigsburg. Anpfiff im Ländle ist um 14:00 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am 09.02.2019 gegen Aufsteiger Duisburg 98 statt.

Für die SGN im Einsatz waren: Florian Thom, Martin Andruszkiewicz (1), Tarek Chiru, Joel Buchholz, David Rösch, David Kleine, Marek Molnar, Christian Saggau, Sascha Pacyna (1), Aleksandre Kazakhishvili, Niklas Braatz, Maximilian Sturz (1), Timo Laufer


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