Neuköllns Wasserballer übernehmen Rote Laterne – Debut von Neuköllns 14-jährigem Talent Till Hofmann

Am Wochenende 01./02.02.2020 waren Neuköllns Bundesliga-Wasserballer doppelt gefordert. In der heimischen Schwimmhalle Schöneberg hießen die Gegner Aufsteiger SV Ludwigsburg sowie Champions League Vertreter WASPO Hannover.

SG Neukölln – SV Ludwigsburg 8:10 (0:5/3:1/2:3/3:1)

Gegen die Aufsteiger aus dem Schwabenland hatten sich die Jungs von Coach Schlotterbeck viel vorgenommen. In der Relegationsrunde der vergangenen Saison verlor man beide Partien äußerst unglücklich und war somit gewarnt, aber auch gut vorbereitet. Leider verschliefen die Neuköllner den Start vollkommen und gerieten durch einfache Treffer mit 0:5 in Rückstand. Im zweiten Abschnitt erlebten die Zuschauer eine andere Neuköllner Mannschaft. Sie wirkten wacher und präsenter, bewegten sich viel und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die David Rösch und Marek Molnar nutzen konnten und auf 3:5 verkürzten.

Bedauerlicherweise hatten die Gäste stets eine Antwort parat und ließen sich die Führung nicht mehr aus der Hand nehmen. So genügte es schlussendlich nicht, ein Viertel ausgeglichen gestaltet und zwei weitere gewonnen zu haben. Am Ende stand ein 8:10 (0:5/3:1/2:3/3:1) auf der Anzeigentafel und es offenbarte sich die Erkenntnis, dass der Wasserballgott an diesem Tag kein Neuköllner war. Genügend Chancen waren vorhanden, das Spiel für sich entscheiden zu können. Aber vermutlich hätten auch vier weitere Viertel nichts daran geändert. An diesem Samstag sollte es einfach nicht sein. Diese Niederlage bescherte den Neuköllnern zugleich Platz 8 in der A-Gruppe und somit die Rote Laterne mit 2:14 Punkten. Ludwigsburg auf Rang 7 hat einen Zähler mehr auf dem Konto und wiederum einen Punkt mehr hat der SSV Esslingen auf Platz 6. Es ist also noch nichts verloren. Hervorzuheben ist noch, dass der erst 14-jährige Till Hofmann seinen ersten Einsatz in der Bundesliga hatte und diesen mit Bravour meisterte. Er zeigte sich furcht- und fehlerlos, setzte Akzente, aber ein Tor blieb ihm leider verwehrt. Weiter so, Till!

Für die SG Neukölln im Einsatz waren: Finn Dörries, Yannick Kaack (1), Till Hofmann, Pascal Hübscher, David Rösch (2), David Kleine, Marek Molnar (2), Staffan Langner, Tarek Chiru, Aleksandre Kazakhishvili, Niklas Braatz (1), Maximilian Sturz (2), Melwin Meißner

SG Neukölln – WASPO Hannover 9:18 (2:3/2:3/2:7/3:5)

Am Sonntag mussten die Männer von Coach Schlotterbeck gegen den Deutschen Vizemeister und Champions League Teilnehmer WASPO Hannover ran. Die Niedersachsen schonten ihre EM-Teilnehmer Schenkel und Götz (Torwarte), Center Winkelhorst sowie Top-Goalgetter Nagaev und reisten mit einigen mit Zweitstartrecht ausgestatteten Spielern der White Sharks Hannover an. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit dem Neuköllner „Jungen“ Reiko Zech in Diensten der Niedersachsen, der seinen alten Kameraden auch gehörig Kopfschmerzen bereitete und vier Treffer erzielen konnte. Die Neuköllner starteten konzentriert und hielten das Spiel bis zum Halbzeitstand von 4:6 offen. Anschließend offenbarte sich die individuelle Klasse der international erfahrenen Niedersachsen sowie deren konditionelle Stärke. Tor um Tor zogen sie davon zum Endstand von 9:18 (2:3/2:3/2:7/3:5).

Für die SG Neukölln im Einsatz waren: Mihaly Peterfy, Yannick Kaack (1), Till Hofmann, Pascal Hübscher (2), David Rösch (1), Finn Dörries, Marek Molnar (1), Staffan Langner, Tarek Chiru, Aleksandre Kazakhishvili (1), Niklas Braatz (2), Maximilian Sturz (1), Melwin Meißner


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