Neuköllner lassen Big Points liegen und rutschen auf Platz 7 ab

Am Samstag, den 01.12.2018 mussten die Wasserballer der SG Neukölln in einem richtungsweisenden Spiel gegen den Aufsteiger des SVV Plauen antreten. Die Brisanz dieses Spieles war jedem klar. Der Gewinner dieser Partie darf sich weiterhin Hoffnungen machen, einen der begehrten Plätze 5 und 6 zu erreichen, um die Zwischenrunde zu vermeiden. Für den Verlierer wird es hingegen sehr sehr schwer.

Das 6:11 (3:2/0:3/2:5/1:1) stürzt die Neuköllner in eine kleine Krise, ist man nun gezwungen, gegen eines der vier Top-Teams zu punkten. Dass dies gelingen kann, zeigte der SSV Esslingen am Samstag, als er gegen den favorisierten OSC Potsdam deutlich mit 10:5 gewann. Allerdings traten die Potsdamer ohne ihre Nationalspieler Küppers und Strelezkij an, die für die Wasserfreunde Spandau 04 gegen den Deutschen Meister Waspo Hannover im Einsatz waren. Das Zweitstartrecht für U23-Nationalspieler macht es möglich. Warten wir es ab, für welche Mannschaft die beiden am kommenden Spieltag ins Wasser steigen …

Sollte den Neuköllnern übernächste Woche in Potsdam Ähnliches gelingen, wäre man wieder im Soll. Das Spiel startet am Sonntag, 16.12.2018, um 18:00 Uhr, im Potsdamer „Blu“, Am Brauhausberg 1, 14473 Potsdam.

Kommen wir zurück zum Spiel gegen den SVV Plauen. Die Neuköllner um Kapitän Sascha Pacyna starteten konzentriert und diszipliniert in dieses Spiel und gingen bereits beim zweiten Angriff, durch ein sehenswertes Centertor von Maximilian Sturz in Führung. Den Plauenern gelang postwendend der Ausgleich, aber ein Doppelschlag von Junioren-Nationalspieler Niklas Braatz sorgte für die verdiente 3:1-Führung. Allerdings konnten die Vogtländer eine Sekunde vor Viertelende auf 3:2 verkürzen. Dieses Glück blieb den Plauenern auch weiterhin hold, konnten sie zum Ende zweier weiterer Viertel in letzter Sekunde Treffer erzielen. Den Neuköllnern hingegen klebte das Pech an den Händen. Man vergab zahlreiche Chancen und agierte zum Ende des Spiels hin kopflos. Großen Anteil daran hatte aber leider einer der Unparteiischen, der den Neuköllnern zehn Minuten lang so gut wie keinen Angriff zugestand und unzählige Male auf Offensivfouls entschied, die teilweise auch zu direkten Gegentoren führten. Am Ende dieser „Phase“ stand es dann 4:8 und das Spiel war entschieden. Ein steter Tropfen höhlt eben den Stein.

Die Männer von Coach Florinel Chiru blieben zwar ruhig, verloren aber Kopf und Kontrolle. Sie versuchten es anschließend mit der sprichwörtlichen Brechstange, aber es sollte ihnen nicht mehr gelingen, das Ergebnis zu verbessern. Zum Ende des Spiels gab es dann auch das erste Stürmerfoul sowie fragwürdige Hinausstellungen gegen den SVV Plauen – für Wiedergutmachung war es allerdings zu spät. Der sprichwörtliche Drops war gelutscht. Aktuell belegen die Neuköllner mit 2:10 Punkten Rang 7 in der A-Gruppe.

Für die SGN im Einsatz waren: Florian Thom, Martin Andruszkiewicz, Tarek Chiru, Joel Buchholz, David Rösch, David Kleine, Marek Molnar (1), Christian Saggau, Sascha Pacyna (1), Aleksandre Kazakhishvili, Niklas Braatz (2), Maximilian Sturz (1), Thomas Schertwitis (1)

Weiter geht es für die Neuköllner mit einem Auswärtsspiel beim OSC Potsdam. Das Spiel startet am Sonntag, 16.12.2018, um 18:00 Uhr, im Potsdamer „Blu“, Am Brauhausberg 1, 14473 Potsdam.


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