Neuköllner erkämpfen ersatzgeschwächt bestes Ergebnis seit 20 Jahren (bzgl. Tordifferenz)

Am Samstag, den 24.11.2018 war es mal wieder soweit: Derbyzeit in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg. Die mit derzeit 2:6 Punkten auf Platz 6 rangierenden Männer der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln trafen auf den Deutschen Vizemeister, Champions League Final-8-Teilnehmer und deutschen Rekordmeister, die Wasserfreunde Spandau 04, die auch in dieser Saison wieder Mitfavorit für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft sind.

Gegen diese Übermacht gab es erwartungsgemäß nichts Zählbares zu holen. Die unspektakuläre Partie endete relativ torarm mit 3:14 (0:3/1:4/2:5/0:2), betrachtet man die Ergebnisse der Vergangenheit. Dieses Resultat stellt tatsächlich das beste Ergebnis dar, dass man gegen die Wasserfreunde seit 20 Jahren erzielen konnte, was zumindest die Gegentore angeht. Und das ganze ohne die Stammkräfte Christian Saggau und Maximilian Sturz, die aus beruflichen bzw. gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnten.

Aus dem laufenden Spiel gelangen den Spandauern lediglich acht Treffer. Zwei ihrer Tore erzielten sie aus Strafwürfen und die restlichen vier Treffer nach Überzahlspielen. Kurios in diesem Spiel und persönlich noch nie gesehen: Es wurden KEINE „persönlichen Fehler“ gegen Spandauer Spieler verhängt. In dieser Statistik dominierte somit auch der Deutsche Vizemeister und es stand letztendlich 11:0.

Die Taktik der Coaches Chiru und Schertwitis ist voll aufgegangen und man fühlt sich gut vorbereitet auf das wichtige Spiel gegen den SVV Plauen am kommenden Samstag. Schertwitis zeigte sich nach dem Spiel hoch erfreut und stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben uns an die Absprachen gehalten und waren diszipliniert. Großes Kompliment an die Mannschaft.“

In den nächsten Tagen absolvieren die Neuköllner einige Trainingsspiele gegen den chinesischen Meister Shanghai, um sich optimal auf den nächsten Gegner, den Aufsteiger SVV Plauen vorbereiten zu können. Dann werden auch wieder Centerverteidiger Christian Saggau und der beste Neuköllner Torschütze Maximilian Sturz mit von der Partie sein.

Für die SG Neukölln im Einsatz waren: Florian Thom, Martin Andruszkiewicz, Tarek Chiru, Joel Buchholz, David Rösch, David Kleine, Marek Molnar (1), Thomas Schertwitis, Sascha Pacyna (1), Aleksandre Kazakhishvili, Niklas Braatz (1), Tim Hauschild und Finn Dörries.


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