Es geht wieder los! Turnier in Hannover

Am 20. Februar 2021 war es soweit. Die Bundesliga-Wasserballer der SG Neukölln stiegen nach zwölfmonatiger Abstinenz wieder ins Spielgeschehen der Bundesliga ein. Es ist zunächst ein Spielbetrieb auf freiwilliger Basis, um die Durchführbarkeit und die Hygienekonzepte zu testen. Gespielt wird in kleinen Turnieren, um die Kosten und die Reisestrapazen möglichst gering zu halten.

Die Neuköllner hatten es mit dem Deutschen Meister WASPO Hannover und dem ambitionierten Team von SV Ludwigsburg zu tun. Gegen den Deutschen Meister und Gastgeber der Veranstaltung hatte man erwartungsgemäß keine Chance. Ein klarer 18:9 Start-Ziel-Sieg stand zuletzt zu Buche (5:4/5:0/5:3/3:2). Gegen die „Balkan-Connection“ aus dem Schwabenländle hatte man sich aber Chancen ausgerechnet. Es kam aber etwas anders…

Die Süddeutschen legten los wie die Feuerwehr und erspielten eine komfortable 6:2-Führung nach dem 2. und ein 9:5 nach dem 3. Spielabschnitt. Aber die Mannen um Kapitän David Kleine zeigten Moral und mobilisierten die letzten Kräfte. Nach dem Spiel gegen Waspo hatten sie nur zwei Stunden Pause. Sie verkürzten den Rückstand Stück für Stück und machten die Ludwigsburger noch einmal nervös. Am Ende reichte es leider nicht mehr für die große Überraschung, aber ein 10:11 war ein versöhnlicher Abschluss. Bedenkt man jetzt noch, dass die Neuköllner drei 5m-Strafwürfe vergaben, ist dieses Ergebnis umso bemerkenswerter und lässt für die Zukunft mehr als hoffen.

Für die SGN im Einsatz waren: Mihaly Peterfy, unser 19-jähriger georgischer Neuzugang von Dinamo Tiflis Guram Kutchuashvili (5), Ur-Berliner aber Neuzugang von Poseidon Hamburg Vincent Hebisch (2), Joel Buchholz, Jonas Fehn, Neuzugang aus Würzburg (3), David Kleine (3), Marek Molnar (2), Nils Schlegelmilch, Neuzugang vom SC Wedding, Tarek Chiru, Philipp Kotowski, Eigengewächs aber Neuzugang aus Ludwigsburg, Lauritz Lück, Eigengewächs aber Neuzugang von Spandau 04 (1), Maximilian Sturz, Melwin Meißner (2).

Noch einige Informationen zum Hintergrund: Die Neuköllner Bundesliga Wasserballer absolvierten im Februar 2020 ihr letztes Spiel. Der DSV entschied zu diesem Zeitpunkt den Spielbetrieb pandemiebedingt einzustellen. Darauf folgte der erste Lockdown. Es dauerte bis zum 17.06.2020, ehe die Jungs wieder ins Wasser des heimischen Sportbades Britz durften. Das Training hatte kontaktlos zu erfolgen, so dass nahezu ausschließlich Konditionsarbeit und Technikübungen auf dem Programm standen. Kurz nachdem es dann im Oktober in die Hallensaison ging, beendete der zweite Lockdown alle sportlichen Aktivitäten. Bis zum 10.01.2021 saßen die Wasserballer auf dem Trockenen, ehe sich für sie wieder die Tore der Schwimmhalle Schöneberg öffneten.

Laut Infektionsschutzverordnung dürfen Bundesligen wieder starten, wenn entsprechende Konzepte vorliegen. Seitdem unterziehen sich die Neuköllner Sportler zwei- bis dreimal pro Woche einem Antigen-Schnelltest und tragen bis kurz vor dem Sprung ins Wasser einen FFP2-Mundnasenschutz. Beim Spielbetrieb wird dieses Prozedere noch durch einen PCR-Test sowie einem weiteren Schnelltest, unmittelbar vor Betreten der Wettkampfstätte, erweitert.


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