Erwartetes Spiel gegen Spandau

Zum 12. Spieltag am Samstag, den 16.02.2019 war es wieder einmal so weit: Derbyzeit in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg. Die SG Neukölln war zu Gast beim deutschen Rekordmeister und Champions League Teilnehmer Wasserfreunde Spandau 04.

Dass es für die achtplatzierten Neuköllner gegen den deutschen Rekordmeister nichts Zählbares zu holen geben würde, war jedem auch nur halbwegs Wasserballinteressierten im Vorfeld klar. Deshalb konnte die Devise nur lauten, seine Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Dies gelang den SGN-Männern um Kapitän Sascha Pacyna ganz ordentlich. Die 3:18-Niederlage (0:2/0:6/1:8/2:2) kann man als ganz ordentlich erachten, betrachtet man die Ergebnisse der Konkurrenz gegen die Spandauer. Dies war allerdings auch dem Umstand geschuldet, dass Spandaus Coach Petar Kovacevic die mit Doppelstartrecht ausgestatteten U-23-Nationalspieler in den Dienst Potsdams stellte, die dann auch prompt beim ASC Duisburg erfolgreich waren (10:7). Des Weiteren gönnte Kovacevic seinem Stammtorwart Laszlo Baksa und Kapitän Marko Stamm eine Auszeit, so dass Ersatztorwart Mihaly Peterfy zum Einsatz kam und Stamm seine Erkältung auskurieren konnte. Das Spiel an sich verlief äußerst unspektakulär. Zwei Hinausstellungen gegen Spandau, eine gegen Neukölln. Kaum Unterbrechungen. Die Neuköllner starteten konzentriert, standen gut in der Verteidigung und ließen nur zwei Treffer zu. Dies änderte sich jedoch leider signifikant mit abnehmender Kraft und Konzentration. In den Abschnitten 2 und 3 erzielten die Spandauer Akteure 14 Treffer. Im Schlussabschnitt zogen die Männer vom Trainer-Duo Schertwitis/Chiru die Reißleine und kämpften sich zurück ins Spiel, so dass sie das letzte Viertel mit 2:2 ausgeglichen gestalten konnten.

Video: Hauptstadtsport.TV hat diesen Bericht gemacht.

Neukölln bleibt somit Tabellenletzter in der Pro-A-Gruppe der DWL, könnte die Rote Laterne aber noch einmal an den Duisburger SV 98 zurückgeben, sollte eines der beiden noch verbleibenden Saisonspiele beim SVV Plauen (09.03.2019) oder zuhause gegen den Dauerrivalen OSC Potsdam (30.03.2019) gewonnen werden können.

Für die SG Neukölln im Einsatz waren: Florian Thom, Martin Andruszkiewicz (1), Tarek Chiru, Joel Buchholz, David Rösch, David Kleine, Marek Molnar (2), Christian Saggau, Sascha Pacyna, Tim Hauschild, Timo Laufer, Maximilian Sturz, Finn Dörries

Kommenden Montag verabschiedet sich die Mannschaft für eine Woche ins Trainingslager nach Teneriffa, um sich dort mit dem Erstligaclub CN Echeyde den nötigen Feinschliff für die Relegationsrunde zu holen. Organisiert wurde diese Maßnahme vom Neuköllner Eigengewächs und ehemaligen Kapitän des SC Wedding , Philipp Kotowski.


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