SG Neukölln baut seinen Rekord um eine weitere Medaille beim 23. Deutschen Mannschafts-Wettbewerb der Masters aus - Gewinn einer weiteren Silbermedaille

Das Bundesfinale 2018 um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Masters fand dieses Jahr am 10.11. in Gelsenkirchen statt. Von den 108 Mannschaften in den Landesvorkämpfen qualifizierten sich 18 für den Endkampf.

Im Vorkampf noch an vierter Stelle liegend, fuhr die Mastersmannschaft unterstützt durch zwei Zweitstartrechtler zum Endkampf nach Gelsenkirchen. Aufgestellt wurde die Mannschaft durch den Mannschaftscoach Matthias Matthäs, von allen nur Matze genannt. Durch den Ausfall eines Leistungsträgers der Mannschaft stand Matze vor der Aufgabe die optimale Besetzung aller 24 Strecken bzgl. Alter und Geschlecht zu finden. Pro Altersklasse werden die Punkte im Verhältnis zum jeweiligen Deutschen Rekord vergeben. Rechnerunterstützt erarbeitete er verschiedene Besetzungsmöglichkeiten und musste sich für die vermeintlich beste Aufstellung entscheiden. Neben den altbewerten Mitgliedern, die teilweise schon seit zwei Jahrzehnten bei den Neuköllner starten, gelang es Matze auch wieder junge Schwimmer in die Mannschaft zu integrieren. So konnte er Luca Dyroff, Norina Zech und Tobias Zajusch für die Mannschaft gewinnen.

Der Wettkampf nahm seinen Lauf und nach dem ersten Abschnitt lagen die Neuköllner auf dem vierten Platz. Durch einen gleich starken zweiten Abschnitt kämpfte sich die Mannschaft an den anderen vorbei und wechselte die Position zwei und drei öfters mit der SG Dortmund. Den mehr als hervorragenden Leistungen aller Teilnehmer war es letztendlich zu verdanken, dass die Masters der SG Neukölln ihren 2. Platz aus den beiden Vorjahren verteidigen konnte. Für Matze doch ein sehr überraschender, aber höchst erfreulicher Ausgang.

Mit 22.189 Punkten verwiesen die Schwimmer des SCW Eschborn, die im letzten Jahr auf Platz 11 landeten, die bisher mehrfachen Sieger der SG Neukölln (21.685) und der SG Dortmund (21.678) auf die Plätze. Am Ende hatte die SG Neukölln gerade einmal sieben Punkte Vorsprung auf das Team aus Dortmund. Selbst die Mannheimer, die Platz 4 belegten, lagen keine 400 Punkte hinter den Dortmundern. Waspo Nordhorn schien lange Zeit Aspirant auf einen der vorderen Plätze zu sein. Es zeigt sich immer mehr, dass kein Verein Schwächen haben darf, wenn er um die Platzierungen mitschwimmen möchte.

Dirk H. aus Kempten

Endergebnis DMS Masters 2018:

1. SCW Eschborn 22.189
2. SG Neukölln 21.685
3. SG Dortmund 21.678
4. SV Mannheim 21.398
5. SG Bayer 21.060
6. Waspo Nordhorn 20.985
7. Berliner TSC 20.599
8. SC Wiking Herne 20.099
9. Hamburger SC 19.944
10. SG Gladbeck/Reck. 19.530
11. SGS Hamburg 19.145
12. SG Mühlheim 19.027
13. TSV Quakenbrück 18.606
14. SG Mönchengladbach 18.592
15. SG Stadtwerke München 18.521
16. Bremer SC 18.139
17. Swimteam HedDos 17.454
18. SV Blau-Weiß Bochum 17.071


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