Olympische Spiele mit Leonie Kullmann und Ole Braunschweig – Leonie wird Sechste über 4x200m Freistil

Mit Leonie Kullmann und Ole Braunschweig konnten sich zwei Neuköllner Sportler für die Olympischen Spiele 2020, so wie sie trotz der pandemiebedingten einjährigen Verschiebung offiziell heißen, in Tokio qualifizieren. Malte Braunschweig wird noch bei den Paralympics antreten. Vom 25. Juli bis 1. August 2021 fanden im Tokyo Aquatics Centre die Schwimmwettbewerbe der Beckenschwimmer statt. Die Sportstätte hätte 15.000 Zuschauer aufnehmen können, so aber waren es die Teams der Nationen, die Stimmung in der Halle machten.

Mit dem Finalauftritt der 4×200 Meter Freistil-Staffel konnte Leonie ihren bislang größten Erfolg feiern. Einen sechsten Platz bei Olympia erreicht man ja nicht alle Tage. Das war ihr bei ihren ersten Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro noch vergönnt gewesen. Diesmal hat es mit dem Finale aber geklappt. In 7:53,89 Minuten kamen Isabel Gose, Leonie Kullmann, Marie Pietruschka und Annika Bruhn ins Ziel. Leonie schwamm an zweiter Position ihre Teilstrecke in 1:59,19 Minuten. In den Kampf um die Medaillen konnten die Deutschen nicht annähernd eingreifen. Vorne ging mit China (7:40,33), den USA (7:40,73) und Australien (7:41,29), die alle unter dem alten Weltrekord blieben, sozusagen „die Post ab“.

Die Starts der beiden über ihre Einzelstrecken fielen auf den zweiten Wettkampftag zusammen. Das bot die schöne Gelegenheit, im Sportbad Britz einen kleinen Olympiatag mit Live-Übertragung daraus zu machen. Ole begann bei seinen ersten Olympischen Spielen mit seinem Start über die 100 Meter Rücken. In 54,14 Sekunden kam er an seine Qualifikationszeit nicht heran und kam auf den 25. Platz. Nach schlechtem Start schob er sich in seinem Lauf zwar Platz für Platz nach vorne, doch es reichte nicht. Damit verpasste er nicht nur das Halbfinale, sondern verlor auch gegen Marek Ulrich den internen Kampf um die Aufstellung für die 4×100 Meter Lagen-Staffel. Leonie erzielte über 400 Meter Freistil in 4:10,25 Minuten den 18. Platz. Auch ihr fiel das Rennen sichtlich schwer. Da es ab dieser Distanz keine Halbfinals gibt und es direkt ins Finale geht, ist der Wehrmutstropfen um ein verpasstes Weiterkommen vielleicht nicht ganz so groß.

Interview: Leonie Kullmann zu ihren Olympischen Spielen

Dem Vergnügen im Sportbad tat das keinen Abbruch. Begonnen wurde bei bestem Wetter der Tag mit einem olympischen Frühschoppen. Es folgte eine japanische Olympia-Challenge für die Kids, die sich dem japanischen Nagelbalken, Sojamilchmelken, Reissackhüpfen, japansichen Eier-Hindernislauf und olympischen Ringewerfen stellen mussten. Dann folgte das gemeinsame Verfolgen der Schwimmwettkämpfe an der Leinwand. Vielen Dank an die Sportler und Trainer, die am Vortag die kreativen Dekorationen gebastelt und angebracht haben.

Danke Leonie und Ole, dass ihr es zu den Olympischen Spielen geschafft habt!

Ein paar Impressionen:



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