Olympia-Blog No. 3: Ein Tag im Leben einer Leistungssportlerin

Momentan trainieren wir, die OSP Spitzen TG gecoacht von Lasse Frank, in der SSE. Wir mussten unseren heimischen Trainingsort, die Schwimmhalle im Sportforum, vorübergehend auf Grund von Wartungsarbeiten verlassen. Das ist kein Problem für uns, da wir gerne auch mal wieder (wenn auch schon nicht für Wettkämpfe) in einer anderen Halle schwimmen.

Wir trainierten die Woche beim Para-Stützpunkttrainer Philip Semechin, da Lasse auch mal eine kleine Pause von uns verdient. Nach einer ausdauerlastigen Einheit am Montagmorgen und einer Kraft- und Sprinteinheit am Nachmittag waren wir gespannt, was uns am Dienstag erwartete. Los ging es pünktlich um 8:00 Uhr mit einer kurzen „Herz-Kreislauf-System-Erwärmung“ in Form von Hampelmännern, Burpees und Liegestützen. Danach haben wir noch 20 Minuten Schulterstabi mit Theraband gemacht. Um 8:30 Uhr sind wir dann ins kühle Nass gehüpft. Der Plan war:

800m ein mit Technik BZ 1-2
3×200m beliebige Beine 15” Pause
3×200m F/R mit 2×25m tauchen
4x Lagenfolge
(2×5 Schwimmzyklen aus dem Stand gegen Gummi mit je 50m locker
2×35m Tauchen
2×5 Schwimmzyklen mit Übergang gegen Gummi mit je 50m locker)
800m ausschwimmen mit Flossen und Technik

Nach 10 Minuten Dehnung ging es dann für die Mittagspause nach Hause. Zum Frühstück gab es zwei Spiegeleier mit vier Scheiben Toast, Käse und Schicken. Satt und müde ging es dann auf die Couch zum Mittagsschlaf, eine der wichtigsten Formen der Regeneration. Nach einer bis anderthalb Stunden klingelte dann um 14:00 Uhr der Wecker und ich machte mir schnell einen Kaffee bevor es dann 14:30 Uhr wieder zum Training ging.

Zur Erwärmung haben wir einen kleinen Zirkel mit sieben Übungen dreimal durch gemacht (20” Üben, 20” Pause). Für die Wassereinheit auf der 25m-Bahn teilten wir die Mannschaft in zwei kleinere Gruppen auf. Die einen haben eine Art Sprint-, Kraft-im-Wasser- und BZ 7-Einheit gemacht. Ich und noch ein Glücklicher durften 4×800 Freistil BZ3 als Hauptserie schwimmen. Der Abgang war 12 Minuten und nach jedem haben wir eine Laktatmessung abgenommen bekommen. Ich bin alle gleichmäßig, die letzten beiden negativ (d.h. die zweite Hälfte schneller als die erste) geschwommen. Alle Zeiten waren zwischen 9:33 und 9:27 Minuten. Nach einem ausgiebigen Ausschwimmprogramm haben wir noch Dehnung und Nachbereitung gemacht und sind dann geschafft und hungrig nach Hause gefahren. Dort haben wir zum Abendessen zwei große Pizzen gemacht. Eine halb-halb mit Hackfleisch und Thunfisch, die andere mit Kochschinken und diversem Gemüse.

Gegen halb 10 ging es dann in Bett, um unseren Körpern lang genug Zeit zur Erholung zu geben. Morgen früh ist schließlich wieder ein harter Kraftplan auf dem Programm ;)


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