Malte Braunschweig unterbietet Olympianorm und bricht fünf deutsche Rekorde

Malte Braunschweig zeigte sich bei den 34. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Paraschwimmer am 15. – 18. Oktober 2020 in Berlin in bestechender Form.

Über 100 Meter Schmetterling unterbot der 20-Jährige in 1:02,38 Minuten die Olympianorm. Am 21. Mai 2021 endet der Qualifikationszeitraum und es sieht gut aus, dass ihn seine Konkurrenz bis dahin nicht von einem Startplatz in Tokio verdrängt.

Die 100 Meter Schmetterling gewann er in seiner Starterklasse S9 mit neuem deutschen Rekord, der ihm auch im Vorlauf gelang (1:02,89 Minuten). Über 50 Meter Freistil gewann er in der SSE in 26,36 Sekunden mit nationalem Bestwert, ebenfalls im Vorlauf mit deutschem Rekord (26,51 Sekunden). Der fünfte deutsche Rekord gelang ihm über 50 Meter Rücken in 30,32 Sekunden. Vizemeister wurde er über 200 Meter Lagen (2:34,92 Minuten) und Fünfter über 50 Meter Brust (38,22 Sekunden).

„Malte hat den größten Satz gemacht, das war richtig stark. Er hat gezeigt, wie gut er ist“, lobte ihn die Bundestrainerin Ute Schinkitz nach dem Ende der Deutschen Meisterschaften. Malte ist nun einer von acht Sportlern, die eine Olympianorm bereits unterboten haben.

Erfolgreich mit am Start war auch unsere European Para Youth Games-Teilnehmerin Cosima Reinicke. Sie holte Gold über 50m Freistil in neuer deutscher Rekordzeit von 29,26 Sekunden und über 100m Freistil. Über 200m Freistil gewann die 17-Jährige die Bronzemedaille.


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