Silbermedaille für Ramon Klenz bei der Kurzbahn-EM

Vergangene Woche (4.-8.12.2019) starteten drei unserer Top-Sportler bei der EM auf der Kurzbahn im schottischen Glasgow. Trotz einer Woche Dauerregen hatten unsere Sportler einige Glanzmomente.

Unser Vielstarter Ramon Klenz belegte den 27. Platz über die 50m Schmetterling in einer Zeit von 23,38 Sekunden. Über die doppelte Distanz schwamm er auf Platz 15 und kam mit seiner Zeit von 50,91 Sekunden bis auf eine knappe halbe Sekunde an den Vereinsrekord von Benjamin Starke heran. Bei den 200m Lagen übte Ramon sein Angangstempo für die 200m Schmetterling und belegte den 23. Platz. Mit der 4×50m Freistil-Staffel der Herren belegte er mit seinen Mannschaftskollegen Artem Selin, Marius Kusch und Damian Wierling den siebten Platz. Dann der Kracher: am letzten Abend des Wettkampfes ließ Ramon nochmal richtig einen gucken. Über die 200m Schmetterling gewann er in einem furiosen und gewagten Rennen die Silbermedaille und verbesserte mit seiner Zeit von 1:51,51 Minuten seinen eigenen Vereinsrekord. Er kommt immer näher an den Deutschen Rekord von Thomas Rupprath, welcher bei 1:51,22 Minuten liegt.

Unser neuer deutscher Kurzbahnmeister Ole Braunschweig hatte ebenfalls einen sehr guten Wettkampf und präsentierte sich in Topform bei seinem ersten internationalen Wettkampf im Erwachsenenbereich. Über die 200m Rücken schwamm er bis auf acht Zehntel an seine Bestzeit heran und belegt den 16. Platz. Bei den Kurzbahneuropameisterschaften ist es so, dass es nur über die 50m- und 100m-Strecken ein Halbfinale gibt. Folglich müssen die Sportler bei 200m und aufwärts bereits im Vorlauf unter die ersten acht kommen, um noch einmal im Finale schwimmen zu können. Über die 50m Rücken belegte Ole den 13. Platz im Semifinale (23,63 Sekunden) und schied somit leider knapp aus dem Finale aus. Über die doppelte Distanz stellte Ole bereits im Vorlauf einen neuen Vereinsrekord auf. Mit seiner Zeit von 51,14 Sekunden qualifizierte er sich souverän für das Halbfinale. In diesem verbesserte er sich nochmal deutlich und schwamm mit seiner Zeit von 50,75 Sekunden auf den zehnten Rang. Das Erlebnis im Finale schwimmen zu dürfen ließ sich unser Rückenschwimme trotzdem nicht nehmen. Mit der 4×50m Lagen mixed Staffel schwamm er gemeinsam mit Christian vom Lehn, Aliena Schmidtke und Jessica Felsner auf Platz acht. Im Vorlauf stellte er auf der Rueckenstrecke einen neuen Vereinsrekord auf. Dieser steht nun bei 23,34 Sekunden.

Auch unsere Leonie Kullmann konnte beweisen, dass sie einen Platz in der nationalen Elite hat. Über die 200m Freistil belegte sie in einer neuen Vorlaufbestzeit den 12. Platz. Etwas besser lief es über die 400m Freistil. Mit ihrer Zeit im Vorlauf belegte sie den neunten Platz und hatte somit eigentlich ihre Meisterschaft beendet. Jedoch meldete eine Ungarin das Finale ab. Somit rutschte Leonie in das Finale und konnte ihr EM-Debüt im EM-Finale mit dem siebten Platz beenden. Im Prozess kam sie bis auf circa eine halbe Sekunde an ihre Bestzeit und damit an den Vereinsrekord heran.

Wir gratulieren unseren drei Schwimmern zu einer sehr zufriedenstellenden Meisterschaft und wünschen weiterhin alles Gute für die Zukunft.


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