Ein Rückblick auf die Deutschen Masters-Meisterschaften 2021

Anfang September ging es für einige Sportlerinnen und Sportler der SG Neukölln, so auch für mich, zu den Deutschen Masters-Meisterschaften. Diese fanden in Braunschweig vom 10. bis 12. September statt. Bereits am Donnerstagnachmittag, den 9. September, machte sich die erste Gruppe mit einem Vereinsbus auf den Weg, während weitere Sportler die Reise selbst antraten und teilweise erst am Freitag oder Samstag dazukamen. Voller Vorfreude kamen wir gut zwei Stunden nach Abfahrt am Hotel in Braunschweig an und stellten unsere Taschen ab, bevor es am Abend eine Stärkung beim Griechen gab. Anschließend ging es zurück ins Hotel auf die Zimmer, wo wir müde und geschafft in unsere Betten fielen.

Am nächsten Tag konnten wir sogar, für Wettkampfverhältnisse, ausschlafen, da das Einschwimmen erst 10:30 begann. Auf Grund der Corona-Bedingungen hatten wir leider kein Frühstück auf dem Hotel, aber um die Ecke war ein Bäcker und so haben wir dann Brötchen und Croissants gefrühstückt. Es war zwar etwas wenig Platz und es gab kurzzeitig vollgekrümelte Betten, aber so waren wir als Team wenigstens zusammen und der Teamgeist war super. Das ist ja die Hauptsache.

Im Freibad angekommen, haben wir unser Lager in der Nähe des Beckenrandes aufgeschlagen. Zum Glück hatten wir Pavillons dabei, denn das Wetter meinte es nicht immer so gut mit uns. Es regnete zum Teil und sogar Gewitter verschonte uns nicht. Doch das Gewitter schien die Veranstalter irgendwie nicht zu stören… Der Wettkampf wurde fortgeführt, frei nach dem Motto: Das trifft uns ja nicht und zieht vorbei. Glücklicherweise gab es auch Sonnenschein für uns. Allerdings war bei unserer Gruppe klar, egal wie das Wetter ist, die Masters der SG Neukölln sind trotzdem gut drauf und schwimmen tolle Zeiten. Wie bereits erwähnt, kamen einige Sportler nach und so wurde unsere Gruppe im Laufe der Zeit noch größer und die Stimmung noch besser. Auch unser kleinstes Gruppenmitglied Fabi hat am Beckenrand kräftig mit angefeuert, am liebsten mit dem Megafon, welches ich mit dabei hatte. Gemeinsam haben wir uns alle gegenseitig auch am Beckenrand angefeuert. Dies spornte natürlich an und mit einem Ergebnis von 17 Medaillen bei ca. 50 Starts, konnten wir eine Menge gewinnen. Natürlich zählen neben den Medaillen auch die vielen guten Zeiten, die geschwommen worden sind. Gratulation an Alle!

Am letzten Wettkampftag waren wir nur noch wenige Sportler, denn die meisten von uns sind am Samstagabend wieder nach Berlin gefahren. Wir waren trotzdem noch guter Dinge und im letzten Wettkampf der Frauen, ist Brigitte Merten zum krönenden Abschluss über 200m Lagen sogar noch einen Europa Rekord in ihrer Altersklasse geschwommen. An dieser Stelle einen Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung und natürlich auch an alle anderen Schwimmerinnen und Schwimmer, die es geschafft haben, bei den Deutschen Masters Meisterschaften mitschwimmen zu können. Für mich und auch andere Sportlerinnen und Sportler von uns, waren es die ersten Deutschen Masters Meisterschaften und es war eine sehr tolle und spaßige Erfahrung. Das verlangt nach Wiederholungsbedarf. Ich finde es außerdem toll, dass wir auch so viele junge Masters bei diesem Wettkampf waren, selbst kann ich zum Beispiel erst seit 2019 bei Masters Wettkämpfen antreten. Zudem denke ich auch, dass die neue Gruppe der Young Masters mehr Motivation und Schritte nach vorne bringen werden, in Richtung Brücken bilden zwischen „jungen“ und „alten“ Masters. Auf weitere Wettkämpe bei den Masters freue ich mich auf jeden Fall schon sehr.

Anne (WG3)

Ergebnisse Deutsche Meisterschaften der Masters

Name Strecke Zeit Platz
Haack, Wolfgang
100 B 01:26,26 4 200 B 03:19,99 3 50 B 00:38,26 4
Hinterleitner, Yannick
100 B 01:10,99 2 200 B 02:44,83 3 50 B 00:32,23 1
Kohl, Nicolas
50 F 00:26,52 16 100 S 01:05,14 9 50 B 00:33,62 6 200 F 02:16,34 13
Kölling, Jan
200 R 02:40,29 5 100 R 01:11,37 5 50 R 00:32,03 2
Merten, Brigitte
100 F 01:24,49 1 50 S 00:42,07 1 50 F 00:37,72 1 200 L 03:27,77 1 (ER)
Opätz, Anne
100 F 01:06,71 16 50 F 00:30,67 23 200 F 02:28,47 16
Rosentreter, Maik
100 B 01:12,95 3 50 S 00:27,14 4 50 F 00:25,95 9 200 B 02:42,76 3 50 B 00:31,76 2
Sawy, Maximilian
100 F 01:14,49 11 50 S 00:34,74 8 50 F 00:31,63 11
Schenkluhn, Max-Vincent
50 S 00:28,51 13 50 F 00:27,74 29 100 S 01:05,77 10
Stübert, Ruth
50 F 00:38,71 1
Wick, Margot
50 F 00:37,51 2 50 R 00:47,41 4
Wolf, Finn
100 B 01:14,26 4 50 S 00:28,87 15 200 B 02:44,56 5 50 B 00:33,76 7
Woyzella, Arne
100 F 01:01,24 13 50 S 00:29,70 20 50 F 00:27,56 27 100 S 01:06,80 11
Zech, Norina
200 B 02:49,36 3 100 S 01:11,69 3 200 F 02:14,26 2
Zindler, Nicole
100 F 01:05,94 10 50 F dis. 100 R 01:16,90 9 50 R 00:36,35 10


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