Vorrunde Ostdeutsche Wasserball-Meisterschaft Jugend D 2012 in Leipzig

Samstag, 21.04.2012, sechs Uhr: „Kickericki, Kickericki! Good morning Sir. It’s time to wake up now. Have a very good day Sir.“ Der Wecker. Aufstehen. Wäre schon schön, wenn man mal ausschlafen könnte.

Nach einigem Vorgeplänkel und Klagen von Maurizio über Bauchweh, das dann doch nicht so schlimm war, wahrscheinlich die Aufregung, schaffen wir es endlich gegen 07:30 Uhr loszufahren. Um acht Uhr sollen wir am Kleiberweg sein, in einer halben Stunde, na mal sehen. Punkt acht Uhr sind wir dann da und das restliche Bauchgrummeln ist aufgrund des netten Empfangs seines Teams und der Trainer wie weggeblasen. Kurze Zeit später sind die beiden Kleinbusse auch schon besetzt und brechen auf in Richtung Leipzig.

Ich fahre nach Hause und nach einem etwas verspäteten Frühstück fahren wir gegen zehn Uhr ebenfalls nach Leipzig. Die Fahrt verlief ohne Probleme und wir stellen fest, Leipzig liegt ja quasi um die Ecke. Die Halle ist dank der Segnungen der Technik schnell gefunden. Als wir reinkommen, ist die Mannschaft gerade dabei, sich vorzubereiten und die Stimmung ist ausgelassen. So nach und nach treffen dann auch die anderen Eltern teilweise mit Großeltern und weiteren Familienmitgliedern ein und wir nehmen unsere Plätze entlang des Beckens ein. Familie Laufer verteilt noch ein paar Fanuntensilien zur Geräuschuntermalung und  dann geht es pünktlich los gegen Chemnitz.

Das Anschwimmen wird schon mal gewonnen, doch was ist das, irgendwie brauchen unsere Kinder etwas Zeit, um sich aufeinander einzuspielen und es fällt das erste Tor, allerdings für die gegnerische Mannschaft. So, jetzt heißt es aber Stimmung zu machen und unsere Seite verwandelt sich in einen Hexenkessel und das scheint sich dann doch auf unsere Kinder zu übertragen. Jetzt geht es los und mit 11:3 gewinnen unsere Kinder souverän das erste Spiel.

Im zweiten Spiel gegen Leipzig gewinnt Maurizio zwar das Anschwimmen, wird aber bei dem folgendem Gerangel an der Nase verletzt und muss erst mal raus aus dem Becken. Die Kinder schaffen es trotzdem, sich einen bequemen Vorsprung herauszuarbeiten und David konnte locker mit zwei Mannschaften arbeiten, sodass in diesem Spiel wirklich jedes der Kinder seinen Beitrag zum verdienten 29:4 Sieg leisten konnte.

Es waren zwei tolle Spiele und es hat Spaß gemacht, unsere Kinder als Fans zu unterstützen. Mit dem sicheren Gefühl, dass sie auch am nächsten Tag das Spiel gegen Potsdam gewinnen werden, sind wir dann nach Hause gefahren.

Mario Reitzig


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