Dank unserer Aqua-Elfen Angela, Monika und Simone konnten wir ein tolles Wochenende in Feldberg (Mecklenburgische Seenplatte) verbringen. Die Anreisezeit konnte jede Fahrgemeinschaft selbst bestimmen. Um 18 Uhr war Treffpunkt im Hotel. Alle waren da, nur zwei Aqua-Elfen haben die Umwege rund um Feldberg getestet. Die Zimmer wurden nach der Ankunft verteilt, wobei es große Unterschiede gab, was zu einem Preisnachlass führte. Nach dem gemeinsamen Essen konnte sich wer wollte beim Kegeln beweisen.
Am Samstag begann der Tag um 7:30 Uhr mit Aqua-Fit, den Simone leitete. Dann gab es Frühstück, endlich! Frisch gestärkt hatte man die Wahl zu wandern, shoppen zu gehen oder Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Wandergruppe testete unter anderem den 800 Meter entfernten Weg zur Schäferei. Von Treppe hoch, Treppe runter und Wahl zwischen Fähre oder Schwimmen über den See stand nichts im Internet. Nach dieser Anstrengung liefen wir den Naturlehrpfad entlang. Auch unser Aqua-Elfchen Antonia ist ein Teil der Strecke marschiert. Ansonsten wurden entweder das Kind oder der Buggy durch das unwegsames Gelände geschleppt. Nach wunderschönen Eindrücken von der Natur und Hunderten von Mückenstichen später erreichten wir glücklich die Fähre. Nach dem Übersetzen machten wir ein Päuschen, bevor wir 104 Stufen bergauf Richtung Hotel marschierten.
Um 13.30 Uhr waren auch die Shopper und Besichtiger eingetrudelt. Mit Rücksicht auf die Elfen, die nicht so gut zu Fuß sind, fuhren wir mit den Autos zur Schäferei. Dort angekommen wurde der Laden gestürmt. Mit mehr oder weniger Genuss testeten wir Naturkaffee mit Schafsmilch, Ziegenmilchkuchen und diverse Würste. Das eine oder andere Mitbringsel haben wir auch erstanden. Gesättigt fuhren wir zur Schiffsanlegestelle, um die MS Rezcow zu entern. Das war nicht einfach, denn die Bänke waren wohl für Zwerge gedacht. Trotz allem gab es viel über die Entstehung der Seen, Wasserbewohner und Vögel zu hören. Bevor durch das monotone Tuckern des Motors Schnarchgeräusche zu hören waren, ging die Fahrt zu Ende. Nach dem ereignisreichen Tag knurrte der Magen. Endlich saßen wir fröhlich am Tisch und gaben unsere Bestellung auf. Nach einer Stunde fragten wir, ob es noch etwas zu Essen gäbe. Oh, welche Freude, Essen war im Anmarsch. Dann gab es lange Gesichter, die Portionen vom Bauernfrühstück waren nur halb so groß wie am Vortag. Das gab Protest. Zwei Aqua-Elfen gingen zu einem Imbiss, um sich satt zu Essen.
Als die Gemüter sich beruhigt hatten, startete der Spieleabend. Erst gab es drei Runden Bingo, moderiert von Ilona. Danach wurde Outburst angeboten. Das Wetteifern der Gruppen beim Zurufen der Begriffe hat die Billardspieler im Nebenraum etwas verschreckt. Nach gefühlten zwei Kilogramm Süßigkeiten und Knabberzeug sowie Wein, Bier und Sangria, die wir verkonsumierten, läuteten wir die Nachtruhe ein.
Am Sonntag gab es wieder Aqua-Fit mit Simone für Frühaufsteher, anschließend Frühstück. Dann sind wir nach Boitzenburg aufgebrochen. Nach einem Spaziergang im Schlossgarten haben wir eine Schokoladenmanufaktur besichtigt. Selbstverständlich passten noch diverse Stücken Kuchen, Eis, Kaffee oder Kakao in den Magen. Der Umsatz wurde durch die Einkäufe auch gut gesteigert. Im Anschluss machten sich die ersten auf den Weg in Richtung Berlin. Unsere Gruppe machte noch einen Abstecher nach Lychen.
Es war wieder ein tolles Wochenende, ermöglicht durch unsere zuverlässigen Fahrerinnen und natürlich ein Dankeschön an unsere Fotografinnen Jacqueline und Heike.
Marie Marek