Teambuilding-Camp der 1. Wettkampfmannschaft 2016

Vom 23. bis 26.09. stand das alljährliche Teambuilding-Camp der gesamten 1. Wettkampfmannschaft an. Bei diesem Ausflug fahren die Neuköllner Sportler des SLZB, BSP, OSP und der Vereinsgruppe von Nici Warnatzsch und Marc Zimmermann gemeinsam in die Berliner Umgebung und verbringen gemeinsam etwas Zeit abseits des alltäglichen Trainings oder der Wettkämpfe. Bei sportlichen Aktivitäten, Gesellschaftsspielen in gemütlicher Atmosphäre und vielen weiteren tollen Aktionen sollen sich die Sportler miteinander beschäftigen und auch besser kennenlernen. Denn schließlich sind sie am Ende eine gemeinsame Mannschaft!

Dieses Jahr hatte die Schwimmabteilung das EJB Werbellinsee, rund anderthalb Stunden vom Sportbad Britz entfernt, auserkoren. Hier fand schon einmal ein Event dieser Art statt. Nach erfolgter Anreise mit etwas Verspätung gegen 17 Uhr hieß es zunächst Zimmer beziehen und ab zum Abendessen. Der erste Abend wurde mit ein paar ereignisreichen Runden des allseits bekannten Werwolfspiels verbracht. Am nächsten Morgen standen nach dem gemeinsamen Frühstück zwei gebuchte Freizeitaktivitäten an. Die Jungs sollten/wollten zum „Wald-Sport“ und die Mädels gingen in die „Kreativwerkstatt“. Wir sagen es mal so, wir hatten genau wie die Mitarbeiter etwas anderes erwartet. Jedoch gaben wir bei beiden Workshops unser bestes und hatten jede Menge Spaß. Eine gemeinsame Runde Fußball sollte genügen, um den Drang nach Bewegung vor dem Mittagessen nachzugeben. Nach erfolgter Stärkung ging es Richtung Wasser. Ohne das kühle Nass geht es wohl bei uns Schwimmern wohl nicht ;-) Ein paar Runden mit Tretboot und Kanu auf dem Werbellinsee bei allerschönstem Sonnenschein hatten bei allen den Effekt von einer Woche Erholungsurlaub. Viel fahren sah man uns nicht. Vielmehr rumtreiben und chillen. Das Leben kann so schön und einfach sein …

Im Anschluss hieß es dann: Treffen in der Unterkunft zum nächsten Programmpunkt. Schlag auf Schlag sollte es weiter gehen. Es stand die Team-Challenge an. Beide Seiten (Trainer und Sportler) standen dem Unterfangen etwas skeptisch gegenüber. Wir können aber schon jetzt sagen: Wir sollten uns irren! Insgesamt fünf Teams wurden nach allerbestem Gewissen eingeteilt. Im Laufe des Nachmittages/Abends sollten sieben Aufgaben gelöst werden. Die erste wurde mit Bravour von allen Teams gemeistert: Jedes Team hatte einen Namen. Gegeneinander im Jeder-gegen-Jeden-Modus traten an: „Amazon-Ameisen“, „Global Elite“, „Pimmelbackencrew“, „Barsch“ und „WoW“. Zu Hintergründen und Bedeutung einiger Namen können wir gerne den Kontakt zu den Teammitgliedern zwecks Stellungnahme herstellen. Zu den weiteren Aufgaben zählten das Verschönern und Verpacken von drei rohen Eiern in einer Zeit von 15 Minuten mit einer begrenzten Materialauswahl, sodass diese einen Sturz aus 3-4 Metern Höhe überleben können.

Interessante Konstruktionen mit unterschiedlichem Erfolg im Anschluss wurden hervorgebracht. Wieder deutsche Ingenieurskunst war bei der Konstruktion von Papierfliegern gefragt. Das Problem Zeitdruck. Der weiteste Papierflieger flog sicherlich mehr als 30 Meter! Im Anschluss wurde von jedem Team ein T-Shirt zu einem neuen Accessoire bzw. Accessoires verwandelt. Welche genialen Designstücke dabei herauskamen war erstaunlich und die anschließende Modenshow ein gesellschaftliches Highlight. Bonuspunkte gab es für den Einsatz im Alltag beim anschließenden Abendbrot. Mit so vielen Irren vor Ort bekam natürlich jedes Team die Bonuspunkte, wie soll es auch anders sein. Der Challenge-Tag wurde am Abend noch mit zehn Quizfragen rund um den Sport und mit dem Bau einer Plastikbecherpyramide unter Zeitdruck abgeschlossen. Alle Teams zeigten auch zu später Stunde nochmal vollen Einsatz. Endstand: 1. Platz WoW, 39 Punkte und somit auch Gewinner der Surprise-Kiste, u.a. arena-Flaschen, Bionade und vieeeeeeeeeeeeel Süßem, 2. Platz Amazonameisen, 36 Punkte, 3. Platz Barsch & Pimmelbacken, je 34 Punkte, 4. Platz Global Elite, 27 Punkte, jedoch wurde großzügig geteilt.

Am Abreisetag stand nach dem gemeinsamen Frühstück nochmal Sport auf dem Plan: Beim gemeinsamen Schwimmer-Fußball in der Sporthalle konnten sich nochmal alle auspowern, bevor die letzten Sonnenstrahlen am See getankt wurden. Die betreuenden Trainer Nici und Marc können nur sagen: Wir hatten ein super Wochenende, hatten jede Menge Spaß und danken allen Sportlern für die tollen Stunden. Wir hoffen, dass es für euch ebenfalls ein toller Aufenthalt war und freuen uns schon auf das nächste Wochenende dieser Art!

MZ

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Weihnachtsgedichte der Teams

Im Rahmen der Team-Challenge mussten die Gruppen SG Neukölln-Gedichte erstellen. Natürlich mussten bestimmte mit der SGN verbundene Begriffe, Persönlichkeiten usw. eingebaut werden: Sportbad, Poolvilla, Britta, Steini und Neukölle Hölle. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen:

Weihnachten im Sportbad
Kommt ins Sportbad im Advent,
wenn in der Poolvilla ein Lichtlein brennt.
Zur Weihnachtszeit rücken alle zusammen,
wie Britta, Steini und der Weihnachtsmann.
Neukölle Hölle verwandelt sich in einen lieblichen Ort,
wo Lebkuchen essen wichtiger wird als der Sport!

Jedes Jahr zu Weihnachtszeit,
leuchtet das Sportbad hell und weit.
Die Poolvilla ist voll besetzt,
denn Britta kommt hereingehetzt.
Neukölle Hölle schreit sie laut,
während sie genüsslich Plätzchen kaut.
Als Steini kommt, oh Weihnachtsbrauch,
schwelgt das Sportbad im weißen Rauch.

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
tragen wir das Badeanzugkleid.
Im Sportbad steigt eine Fete,
und man hört des Engels Trompete.
Die Neukölle Hölle platzt vor Völle.
Mit den 50 Kraul wird begonnen,
aber Brittas Rekord ist nicht zerronnen.
Der Wunsch so groß man mags kaum glauben,
die Poolvilla voller Weihnachtstrauben.
Steini hin oder her,
Weihnachten ist immer näher.

Weihnachten in der Neukölle Hölle
Weihnachten, es ist so weit
und die Britta ist schon wieder breit.
Unter Glühwein, ih das kann man sagen,
ist sie nur schwer zu ertragen.
Und die Poolvilla ist voller Sand,
hat Marc schon wieder Sonnenbrand?
Im Winter hat der Steini frei,
trotzdem sitzt er im Sportbad,
das ist für ihn der letzte Schrei.

Advent, Advent, das Sportbad brennt.
Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4.
Dann steht der Steini vor der Tür.
Und wenn die 5. Poolvilla brennt,
dann hat die Britta verpennt.


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