Ole Braunschweig macht sich auf nach Tokio

Ole Braunschweig ist neues Mitglied des Olympiaperspektivteams „Auf nach Tokio“ der SG Neukölln. Neben den Olympiateilnehmerinnen von Rio de Janeiro Lisa Graf und Leonie Kullmann und von London Robin Backhaus ist Ole damit der vierte Sportler, dem gute Chancen für die Olympiateilnahme in zwei Jahren eingeräumt werden.

Für den 20-jährigen Rückenschwimmer ging in jüngster Vergangenheit die Richtung vorwärts. Seinen ersten Erfolg erzielte er bei den Jugend-Europameisterschaften 2015 in Baku, wo er Siebter über 50 Meter Rücken wurde. Seitdem entwickelte er sich im Erwachsenenbereich Stück für Stück nach vorne und konnte 2017 seine erste Bronzemedaille in der offenen Klasse der Deutschen Meisterschaften gewinnen, ebenfalls über die kurze Sprintdistanz. Da diese Strecke aber nicht im olympischen Programm steht, muss der Fokus auf den 100 Meter stehen. Aber auch hier geht es in die richtige Richtung. Bei den deutschen Titelkämpfen im Dezember auf der Kurzbahn gewann der Schützling von Stefan Hansen Bronze über 100 Meter und 200 Meter Rücken sowie Silber im 50-Meter-Sprint, durchweg mit persönlichen Bestzeiten.

Nach dem erfolgreichen Abitur im vergangenen Jahr am Sport- und Leistungszentrums Berlin wartet Ole nun auf die Zulassung zum Lehramtstudium an der Humboldt Universität Berlin. Sollte dies zum Wintersemester nicht klappen, wird er eine Lehre als Koch beginnen, die über die Laufbahnberatung des Olympiastützpunktes Berlin auf den Leistungssport abgestimmt sein wird. Und sollte es für den Hobby-Comiczeichner nach Tokio gehen, wäre Ole der dreizehnte Sportler der SG Neukölln, der an Olympischen Spielen teilnimmt.


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