Lisa Graf für Europameisterschaften qualifiziert – Maurice Ingenrieth überrascht

Am letzten Aprilwochenende endete der dreimonatige Qualifikationszeitraum des Deutschen Schwimm-Verbandes. Innerhalb dessen hatten die Schwimmer erstmals die Möglichkeit, bei beliebig vielen Wettkämpfen den Angriff auf die Normen zu starten. Für die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln schafften es Lisa Graf zu den Europameisterschaften in Glasgow (3.-9. August 2018) und Nachwuchsschwimmer Maurice Ingenrieth zu den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki (4.-8. Juli 2018).

Für Lisa Graf war die Qualifikation Knochenarbeit. Nach Wettkämpfen in Luxemburg, Edinburgh und Eindhoven schaffte es die deutsche Rekordhalterin über 200 Meter Rücken erst im vierten Anlauf bei den German Open Mitte April in Berlin. Die Norm war mit Platz acht des vergangenen olympischen Halbfinales allerdings äußerst anspruchsvoll. In 2:08,23 Minuten kam die 25-Jährige eine halbe Sekunde an ihren deutschen Rekord heran und machte den Start beim diesjährigen Saisonhöhepunkt perfekt. Die in den USA studierende Leonie Kullmann konnte beim US Pro Swim Meeting in Mesa sich nicht für die vier schnellsten Schwimmerinnen über 200 Meter Freistil empfehlen, was zum Start in der Staffel berechtigt hätte.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte der Nachwuchsschwimmer Maurice Ingenrieth. Der 18-Jährige verbesserte sich bei den German Open über 200 Meter Schmetterling um fünf Sekunden und konnte in 1:59,31 Minuten nicht nur die begehrte Zwei-Minuten-Grenze knacken, sondern auch sich für seinen ersten internationalen Einsatz bei den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki qualifizieren.


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