Ein Tag an der Sportschule 2.0

Inzwischen bin ich in meinem siebenten Jahr am Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, gehe in die elfte Klasse und trainiere seit beginn dieses Schuljahres bei Herrn Römisch am Bundesstützpunkt Berlin.

Fredrik Gaugg erzielte im Jahrgang 1996 die punktbeste Leistung. (Foto: Mirko Seifert)

Mein morgendlicher Ablauf hat sich eigentlich kaum verändert, außer dass er sich um 15 Minuten nach vorn verschoben hat: Um 5:30 Uhr stehe ich auf, wasche mich und ziehe mich an, frühstücke und mache mich dann um 5:45 Uhr auf den Weg zum Training. Das Training beginnt um sieben Uhr im Sportforum in Hohenschönhausen meist mit einer halben Stunde allgemeiner Athletik, ein- bis zweimal pro Woche auch mit einer Stunde Krafttraining. Darauf folgt dann das Wassertraining, meist mit vier bis fünf zu schwimmenden Kilometern.

Im Anschluss daran fahren wir in die Schule. Aufgrund des Kurssystems haben wir jetzt auch mehr Kontakt zu den Schülern der anderen Sportarten, was mir persönlich sehr gut gefällt. Eine weitere mit dem Kurssystem einhergehende Neuerung ist, dass es jetzt öfter unterrichtsfreie Zeiträume während des Schultages gibt. In dieser Zeit können wir lernen und Hausaufgaben erledigen, da wir abends eher wenig Zeit und auch Motivation dazu finden. Der Unterricht findet weiterhin in angenehm kleinen Lerngruppen von maximal 20 Schülern statt, was für einen effektiven Unterricht sorgt.

Um 15:30 Uhr bzw. 16:30 Uhr – je nach Wochentag – beginnt dann das zweite Training. Gestartet wird mit einer gemeinsamen Erwärmung. Mindestens einmal in der Woche spielen wir zu diesem Zweck, meist Fußball oder Hockey. Anschließend findet das zweite Wassertraining, normalerweise wieder mit vier bis fünf Kilometern statt. Abgeschlossen wird das Training mit einer 15-minütigen gemeinsamen Dehnung, so dass wir ungefähr um 18:45 Uhr fertig sind. Zu Hause komme ich dann um ca. 20 Uhr an.

Das Konzept der Schule finde ich weiterhin sehr gut, da sonst auf keiner Schule soviel Rücksicht auf den Sport genommen werden kann. Ich denke aber, dass man wirklich wissen muss, was man erreichen will und dass man bereit sein muss, jeden Tag alles zu geben, wenn man diesen Weg gehen möchte.

Fredrik Gaugg, 10.11.2013


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