Radio TEDDY, 3. Juli 2010
TV Berlin, 2. Juli 2010
Olympiasiegerin Britta Steffen krank, Vize-Weltmeister Helge Meeuw verletzt, Medaillen-Sammler Thomas Rupprath zurückgetreten – fast täglich hagelte es prominente Absagen für die deutschen Schwimmmeisterschaften. Aus der Not auf viele bewährte Kräfte verzichten zu müssen, versucht Bundestrainer Dirk Lange eine Tugend zu machen und nimmt den Nachwuchs in die Pflicht. Bei den Deutschen Meisterschaften kämpfen die besten Schwimmer um ein Ticket für die EM, die vom 9. bis 15. August in Budapest stattfinden wird. Das Augenmerk richtet sich also auf die jungen Wilden, die an die nationale Spitze drängen. Einer davon ist Tim Wallburger vom SG Neukölln, der mit Morgenpost-Redakteurin Alexandra Gross über seine Wettkampfchancen im Frühcafé-Sporttalk sprach.
Neun Medaillen und die Nominierung der 15-jährigen Franziska Wohlert für die Jugend-Europameisterschaften gab es für die Schwimmgemeinschaft (SG) Neukölln bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin vom 2. bis 6. Juni zu feiern. Viermal Silber und fünfmal Bronze war die Ausbeute.
Berliner Woche, 16. Juni 2010
Dabei gingen alle Podestplätze auf das Konto der Mädchen der Schwimmgemeinschaft. Die Jungs kamen leider nicht über einen vierten Platz hinaus. Herausragend war Franziska Wohlert, die sich über 200 Meter Rücken um drei Sekunden auf 2:17,00 Minuten verbesserte und sich damit für die Jugend-Europameisterschaften vom 14. bis 18. Juli in Helsinki qualifiziert hat.
Je eine Silbermedaille gewannen Anna Stiefvatter (Jahrgang 1995) über 50 Meter Brust, Franziska Wohlert (1994) und Enna Rodewald (1995) über 400 Meter Lagen und Tyra Blue Mauer (1996) über 100 Meter Brust. Bronze holten sich Gözde Tekin (1994) und Jeanine Roggenbuck (1996) über 200 Meter Schmetterling, Franziska Wohlert über 200 Meter Rücken, Tyra Blue Mauer über 200 Meter Brust und Lena Stiefvatter (1993) über 1500 Meter Freistil. syri
Das Wasser spritzt und schäumt, im Mordstempo sausen die Bälle durchs Becken der Schöneberger Sport- und Lehrschwimmhalle am Sachsendamm. Keine Frage: An Enthusiasmus mangelt es den jungen Wasserballern von der Schwimm-Gemeinschaft (SG) Neukölln nicht.
B.Z., 15. Mai 2010
Trotzdem ist Trainer David Skillen (51), der die gemischte D-Jugend (bis 13 Jahre) betreut, unglücklich. “Im Gegensatz zu anderen Mannschaftssportarten ist unsere leider in den Medien kaum präsent”, sagt er. “Dadurch fehlt es uns an Nachwuchs und Unterstützern.” Dabei hat der 1898 gegründete Verein (4700 Mitglieder) nicht nur eine große Tradition, sondern im Wasserball auch große Erfolge vorzuweisen: Das Frauen-Team war sechsmal Deutscher Meister, seit 1993 spielen auch die Männer in der 1. Bundesliga – und landen regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Doch Skillen, der seinen Job wie alle seine Trainer-Kollegen ehrenamtlich macht, plagen Nachwuchs-Sorgen. Vor allem in den unteren Jahrgängen fehlt es an Spielern. Skillen kennt einen der Gründe: “Viele Kinder fangen nicht mit Wasserball an, weil das für die Familien organisatorisch zu schwierig ist. Oft ist der nächste Verein weit weg in einem anderen Bezirk, was lange Fahrtzeiten bedeutet.” Auch notextile.
die Fahrten zu Auswärtsspielen erfordern eine komplizierte Logistik – vor allem, wenn es um die Deutsche Meisterschaft und damit gegen Teams im ganzen Bundesgebiet geht. Deshalb sucht die SG Neukölln nicht nur Kinder, die Lust haben, Wasserball zu spielen, sondern auch Berliner, die als Fahrer und Betreuer die Jugend-Teams zu Spielen und Turnieren begleiten. Denn freiwilliges Engagement ist wie in allen Sportvereinen auch für die SG Neukölln überlebenswichtig. “Ohne unsere rund 300 Ehrenamtlichen würde der Verein dahinsiechen”, sagt Klub-Sprecher Jochen Hanz (33). Und zwar nicht nur an Veranstaltungstagen. Allein das vereinseigene Sportbad Britz erfordert vollen Einsatz: In dem Freibad muss der Rasen gemäht, die Hecke geschnitten und regelmäßig sauber gemacht werden. Also: Alle Hände voll zu tun für echte Berliner Helden! Wer die SG Neukölln als Betreuer oder Fahrer unterstützen möchte, meldet sich bei Jochen Hanz, Tel. (030) 603 50 10. Dort erfahren auch Jugendliche, die Lust auf Wasserball haben, wo und wann trainiert wird.
TV Berlin, 23. April 2010
Für die Wasserballer der SG Neukölln beginnt jetzt die heiße Saisonphase. Es gilt, noch den wichtigen vierten Tabellenplatz für den Meisterschaftskampf zu erreichen. Zudem will die Mannschaft um Angreifer René Grotzky, der einst mit den Wasserfreunden Spandau 04 vier nationale Titel gewann, am Sonntag im Spiel gegen Duisburg (14 Uhr, Schwimmhalle Schöneberg) für die Hinspielpleite Revanche nehmen. Über Rivalität und Freundschaft im Berliner Wasserball, sowie versteckte Fouls unter Wasser, spricht Grotzky im Frühcafé-Sporttalk mit Morgenpost-Redakteurin Alexandra Gross.
Radio Oldiestar *, 6. März 2010
Das Freizeitsportmagazin für Brandenburg und Berlin “Ha-Ho-He, Sport an Havel-Oder-Spree” mit Helmut Orzechowski. Heute zu Gast die SG Neukölln.
Neuköllner Fans feiern ihre Berliner Schwimmstars im Sportbad: Knapp 300 Kinder und ihre Eltern können es kaum erwarten: Die Schwimmhelden Britta Steffen und Benjamin Starke sind nach Neukölln gekommen – nicht lebensecht, aber auf Großleinwand.
1.8.2009 Tanja Tricarico – Olivia tippt auf 52.05 Sekunden für 100 Meter Freistil. „Das schafft Britta,“ sagt die 12-Jährige und tackert den Wettschein an einer Pinnwand fest. Rund 300 Kinder, Eltern und Freunde der Schwimm-Gemeinschaft (SG) Neukölln sind am Freitagabend ins Sportbad nach Britz gekommen. Der Lauf über 100 Meter Freistil mit Britta Steffen überträgt der Verein auf Leinwand. Steffen ist Olivias Vorbild. Seit sechs Jahren trainiert die Schülerin in Britz. Fünf Mal die Woche, manchmal öfters. „Ich will auch mal Leistungsschwimmerin werden,“ sagt Olivia.
Die SG Neukölln hat die Übertragung zum römischen Volksfest gemacht. Es gibt Pasta, Wein und Traubensaft. Im Hintergrund krächzt Adriano Celentano ein rauchiges „Azzuro“. Gegen halb sechs wird Michael Rochlitz langsam unruhig. In knapp dreißig Minuten wird es Ernst für Britta Steffen. „Wir hoffen natürlich auf eine Goldmedaille,“ sagt er. Seit dreißig Jahren ist Rochlitz Mitglied in der SG Neukölln. Eine wie Britta Steffen im Verein zu haben, macht ihn besonders stolz. „Sie spornt die Kinder an,“ sagt Rochlitz. Sein Enkel hat für die Athletin aus Legosteinen ein Schwimmbad gebaut. Mittendrin die Schwimmerin als Spielfigur. Ein Foto davon hat Rochlitz der zweifachen Olympiasiegerin geschickt: Sie war schwer beeindruckt. Und schickte gleich ein Autogramm. „Britta ist auf dem Teppich geblieben,“ sagt Rochlitz.
Wenn Steffen in Berlin ist, trainiert sie im Olympiastützpunkt in Hohenschönhausen, oft besucht sie ihren Schwimmverein in Neukölln. Nicht nur zu Autogrammstunden, sondern auch für Trainingseinheiten. Die Kinder liegen ihr am Herzen, sie ist auch für ihr Engagement für benachteiligte Jugendliche bekannt.
Kurz nach 18 Uhr taucht das Foro Italico in Rom auf der Leinwand auf. Schlagartig wird es laut in Britz. Tröten, Hupen, johlende Kinder. In Rom positioniert sich Britta Steffen auf dem Startblock. Startschuss. Und los. In Britz springt Olivia auf einen Stuhl, um besser sehen zu können. Ungeduldig hüpft sie von einem Bein aufs andere, klatscht. Auf den letzten Metern von Steffens Lauf verharrt sie, blickt starr auf die Leinwand. Dann endlich. Steffen wird erste. Mit 52.07 Sekunden. Olivia fällt ihrer Freundin Viktoria um den Hals, die neben ihr steht. Olivias Tip war zwar nicht richtig. Dass Steffen gewinnen würde, dessen war sie sich aber ganz sicher.
Rudower Prisma, Juli 2009
Bei traumhaftem Wetter feierten die Mitglieder der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln Mitte Juni das 50-jährige Jubiläum des Sportbades Britz. Zu den Gratulanten gehörten auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und Peter Scharmberg, stellvertretender Abteilungsvorsitzender der SPD Rudow sowie die Vorsitzende des Sportausschusses der BVV Neukölln, Violetta Barkusky-Fuchs von der CDU. Zur SG Neukölln gehören auch Spitzensportlerinnen wie Goldmedaillengewinnerin Britta Steffen und Dorothea Brandt, die auf der ersten Station der Mare-Nostrum-Tour in Barcelona Anfang Mai über 100m Freistil mit 54,99 Sekunden erstmals die 55-Sekunden-Marke knackte und dritte wurde.
Während sich die Spitzensportler des Vereins Britta Steffen. Dorothea Brandt, Tim Wallburger, Robin Backhaus aber voll auf die Deutschen Meisterschaften in Berlin vorbereiten, ließen es sich die Mitglieder und Freunde der SG Neukölln bei Sportbad-Bier, Sonne, guter Musik, alkoholfreien und alkholhaltigen Cocktails sowie leckerem Braten so richtig gut gehen. Für beste Stimmung sorgten die beiden Damen der Country Band Claudy Blue Sky, also Sandra und Claudy Sky, die Sunshine Disco, die junge Afrikatanzgruppe Tcheza Malinga und Celtic Irish Dance. Ein weiterer Höhepunkt war das Feuerwerk.
Ob auf der Liegewiese oder unterm Veranstaltungszelt, überall im Sportbad konnte man es sich richtig bequem machen, genießen, feiern, und relaxen. Natürlich gab es auch für die Kinde eine Menge Möglichkeiten, sich bei Spielen wie Basteln oder Tsichfußball zu vergnügen. Ausgiebig wurde denn auch bei dem schönen Wetter das heimische Schwimmbecken genutzt.
Übrigens: Als vor 111 Jahren der Ursprung der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln gelegt wurde, war es noch üblich, den Schwimmsport in den Berliner Flüssen, Seen und Kanälen auszuüben. Dieser Brauch hielt sich bis Ende der 50-er Jahre. Dann mussten aus Gesundheitsgründen die Schwimmer in Becken umziehen. Am 13. Juni 1959 war es schließlich soweit. Das Sportbad Britz wurde als Heimat der Schwimm-Union Neukölln, der Freien Schwimmer Neukölln, dem Schwimm-Club Neukölln und der BSG Eternit eröffnet.
B.Z., 5. Juni 2009
Jubiläum – Das Sportbad Britz in Neukölln feiert am 13. Juni sein 50-jähriges Bestehen mit einem bunten Programm.
Am Sonnabend, den 13. Juni feiert Neukölln das 50-jährige Bestehen des Sportbades Britz. Ab 14 Uhr beginnt ein buntes Programm mit Musik, Spiel- und Bastelständen.
Das Sportbad Britz ist die sportliche Heimat der Schwimm-Gemeinschaft (SG) Neukölln, für die auch Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen startet, früher auch Franziska van Almsick.
“Als vor 111 Jahren der Ursprung der Schwimm-Gemeinschaft gelegt wurde, war es noch üblich, in Flüssen, Seen und Kanälen zu schwimmen”, betont Jochen Hanz von der SG Neukölln. “In den Fünfzigerjahren mussten die Schwimmer aus Gesundheitsgründen in Becken umziehen.”
Am 13. Juni 1959 wurde das neue Sportbad Britz auch die neue Heimat der SG.
Zum Fest wird auch Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky erwartet. Im Showprogram: Claudy Blue Sky (Country), Sunshine-Disco und Celtic Irish Dance.
TV Sport in Berlin, 1. März 2009
Ein Portrait über die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln aus der Serie “Stiftungsberichte der Deutschen Klassenlotterie Berlin” auf TV Sport in Berlin. Im Archiv des Senders ist der Beitrag zu finden unter der Sendungsnummer 1061 im Kapitel 10 von 20.
B.Z., 23. Februar 2009
Olympiasiegerin Britta Steffen (25) überzeugte beim Neuköllner Schwimmfest mit Weltklassezeit
Am Wochenende tauchte die zweifache Olympiasiegerin Britta Steffen (25) wieder ins Becken. Beim 22. Internationalen Schwimmfest der SG Neukölln überzeugte Steffen beim Auftakt für die Langbahnsaison: 54,83 Sekunden auf ihrer Paradestrecke, die 100-Meter-Freistil.
600 Athleten aus 41 Vereinen und sieben Nationen waren in der Schwimmhalle an der Landsberger Allee am Start. Für Berlin räumte Robin Backhaus (19, SG Neukölln) über 200 und 400-Meter-Freistil ab. Die Mannschaftswertung gewannen die Gäste von Plymouth Leander (Großbritannien), vor der Nationalmannschaft aus der Schweiz. Organisator Jochen Hanz von der SG Neukölln (Gold-Brittas Heimatverein): “Das Fest war ein erfolgreicher Winterprüfstein, nicht nur für die Schwimmer aus Neukölln.”
TV Berlin, 7. November 2008
Berliner Morgenpost, 15. August 2008
Es gab keinen Autokorso, doch daheim in ihren Wohnzimmern feierten viele Schwedter in der Nacht zu Freitag. Denn Britta Steffen, geboren in Schwedt, triumphierte bei den Olympischen Spielen in Peking. Eltern, Bruder und Freunde fieberten vor dem Fernseher mit. Ein Feuerwerk gab es allerdings nur im Berliner Vereinsbad. …
Public Viewing in Neukölln – Ganz anders hingegen Berlin. Bei der SG Neukölln wurde die Nacht zum Tag gemacht. Im Sportbad Britz hatten sich schon seit dem Donnerstagabend Freunde und Vereinskollegen von Steffen versammelt und im Rahmen einer „Peking-Night“ das Warten auf das Finale über 100 Meter Freistil gemeinschaftlich zelebriert. Mit dabei war auch Oliver Wenzel. „Es gab asiatisches Essen und Kung-Fu Show-Kämpfe. Wir haben uns die Zeit schon gut vertrieben“, erzählt Steffens Lebensgefährte. Schlafen gegangen sind nur die ganz Kleinen, das Gros der Gäste hat durchgehalten. Beamer und Großbildleinwand transportierten überlebensgroße Bilder aus Peking nach Britz, etliche Gummiboote trieben im Wasser des Freibades mit Neugierigen an Bord, die voller Erwartung auf die Leinwand starrten. Und als Britta Steffen schließlich um kurz 11 Uhr Ortszeit auf den Startblock stieg, hielten Hunderte Fans im Freibad Britz den Atem an. …
Gummiboote kenterten im Freudentaumel der Freunde – Im Sportbad Britz knallten nicht nur die Sektkorken, ein Pyrotechniker beschleunigte mit einem gigantischen Feuerwerk die Morgendämmerung über Neukölln. „Die Leute sind vor Freude ins Wasser gesprungen“, erzählt Wenzel. So mancher nahm ein unfreiwilliges Bad, weil er seine Emotionen nicht kontrollieren konnte und mit dem Gummiboot kenterte. „Aber das war allen egal, schließlich kann man nicht jeden Tag einen Olympiasieg bejubeln.“
Während in Britz die letzten Raketen in den Himmel geschossen wurden, wurde Lutz Herrmann in Schwedt durch seinen Wecker unsanft aus den Träumen gerissen. In Abwesenheit von Bürgermeister Jürgen Polzehl ist Herrmann (SPD) als dessen Stellvertreter höchster Repräsentant der Stadt. Er kennt Steffen noch aus ihren Kindertagen. Alljährlich wurde in Schwedt für den schwimmenden Nachwuchs der „Pokal des Bürgermeisters“ ausgetragen. Wie oft Herrmann der kleinen Britta die Medaille für die Siegerin überreicht hat, weiß der 56-Jährige heute nicht mehr. „Es waren etliche Male, soviel steht fest“, sagt er. …
Rudower Magazin, August 2008
Am 12. Juli ging es im Sportbad Britz wie in jedem Jahr um diese Zeit hoch her. Eine der Höhepunkte des Tages war das 4. Bärli-Ball Turnier der Neuköllner Grundschulen. Der Einladung der SG Neukölln folgten 5 Grundschulen mit einem Rekordmeldeergebnis von 11 Mannschaften. Die Vorrundenspiele fanden in drei Gruppen statt und dienten zur Qualifikation zur Platzierungsrunde.
Nicht nur viele Eltern und Kinder waren zahlreich vertreten, die Vorsitzende des Sportausschusses der BVV Neukölln Frau Violetta Barkusky-Fuchs eröffnete zusammen mit Dirk Schumacher, dem Fraktionsvorsitzenden der Grauen, das erste Anschwimmen. Unter den Augen von Vereinspräsident Michael Steinke, Werner Ostermann (Beauftragter für Schule und Verein im Berliner Schwimm-Verband), Gerhard Thiedke (BSV Landestrainer Wasserball Jugend D + E), Gernot Häntschel (Jugendsachbearbeiter BSV) und Jürgen Behrend (Leiter Amt für Bildung, Schule und Kultur) lieferten sich die Kinder packende Spiele.
Jeder Schulmannschaft wurde ein Betreuer der SG Neukölln zur Seite gestellt, bei den Betreuern handelte es sich um Bundesligaspieler, Vereinstrainer und Jugendspieler. Alle Kinder zeigten hervorragenden Einsatz und wurden von ihren Lehrern zu Höchstleistungen angetrieben. Am Ende konnte die Mannschaft der Oskar-Heinroth GS I den begehrten Siegerpokal in den Händen halten. Alle Kinder erhielten eine Urkunde und eine Medaille bei der Siegerehrung.
„Ich bin wie unsere anderen ehrenamtlichen Helfer immer wieder begeistert darüber, wie viele Kinder mit zum Teil einfachen Dingen glücklich gemacht werden können. Das wiegt den hohen Zeitaufwand für die Vereinsarbeit mehr als auf“, meinte Holger Kölling, seit Jahren ehrenamtlich in der Jugendabteilung tätig. Und Kölling hatte nicht nur Lob im Gepäck. Holger Kölling ist hauptberuflich im telefonischen Kundenservice der Deutschen Bank tätig. Gemeinsam mit seinen Kollegen Bärbel Schneider, Frank Fleischer und Theodoros Nikolopoulos setzten sie sich erflogreich bei der Deutschen Bank für eine Spende ein. Innerhalb der „Initiative plus“, dem konzernweiten Programm der Deutschen Bank zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements ihrer Mitarbeiter, übergab Holger Kölling im Namen der Bank in Berlin eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln e.V. Die Spende dient dem Kinder- und Jugend-Sommerfest der Jugendabteilung der SG Neukölln.
Neben dem Bärli-Ball findet auch ein vereinsinterner Sichtungswettkampf im Schwimmen statt und dann wird natürlich auch gefeiert. Dabei sind Kinder und Jugendliche aus allen Abteilungen des Vereins, aber auch Nichtmitglieder und Familienangehörige willkommen. Mit der gezielten Förderung des gesellschaftlichen Engagements ihrer Mitarbeiter will die Bank ein Zeichen setzen und zum Ausdruck bringen, wie wichtig ihr der persönliche Einsatz der Mitarbeiter für gesellschaftliche Belange ist.Voraussetzung ist, dass sich die Mitarbeiter nachhaltig und ehrenamtlich außerhalb ihrer Arbeitszeit unter dem Dach des gemeinnützigen Projektpartners engagieren.
Berliner Woche, 12. Dezember 2007
Gropiusstadt. Frisch gestrichen und tapezierte Wände, helle Holzböden, ein Kickerraum, Tanz- und Gymnastiksaal, Küche und Kuschelecke: So schön haben es jetzt die jungen Sportsfreunde der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln, denn neben dem DEGEWO-Sportplatz an der Lipschitzallee eröffnete der Verein den neuen Jugendtreff “LIP29”.
Wen wunderts, dass es darum bei der feierlichen Einweihung durch Bürgermeister Heinz Buschkowsky und Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (beide SPD) zuging wie in einem Bienenstock – alles schwirrte aufgeregt umher, um die frisch renovierten Räume zu beschnuppern. Eine Erkundungstour, die sich lohnt. Auf rund 90 Qudratmetern ist ein kleines Freizeitparadies für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren entstanden. Die jungen Sportler können hier ihre Aufwärmübungen machen, vor und nach dem Training Tanzen, Kickern oder Tischtennis spielen. Auch Computerworkshops, Spiel- und Spaßgruppen und eine Kochgruppe wird es geben. Beim “Kochen mit Karin” erfahren die Kinder alles zum Thema “Gesunde Ernährung” und lernen mit Küchengräten umzugehen. “Abgerundet wird das Programm durch die Hausaufgabenhilfe. Unsere Wasserballer Benjamin Wiese und Matthias Apostel übernehmen diese Aufgaben im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres”, sagt Jochen Hanz, Sprecher der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln. Der Umbau und die Renovierung der ehemaligen Mitarbeiterwohnung der Berliner Bäder-Betriebe kostete rund 5000 Euro und wurde aus Spenden, Zuwendungen des Bezirksamtes und MItteln des Fördervereins der SG Neukölln finanziert. Der Verein für Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport blickt auf eine über 100-jährige Tradition zurück und ist mit seinen über 4.700 Mitgliedern eine feste Größe in der Neuköllner Sportszene. pf